Durchfahrtssperren - auch für den Hochsicherheitsbereich

Poller, Reifenkiller, Schranken, Rammböcke, Tore, Zäune ...

Erfahren Sie hier mehr über eine Zutrittskontrolle, die Zufahrten wirksam gegen gewaltsames Eindringen schützt.

Die Durchfahrtssperre DSP K12 ist eine hoch wirksame Durchfahrtssperre gegen Fahrzeuge aller Art mit Geschwindigkeiten aller Art.

ProdukteSicherheitsstandards

Projekt zur Zutrittskontrolle anfragen

Sie können hier Poller, Toranlagen, Zäune, Schranken, Drehsperren, Durchfahrtssperren, Parksysteme, Videoüberwachung, Schleusen und Identifikationssysteme zum Perimeterschutz anfragen. Auch komplette Zutrittskontrollsysteme sind möglich. Das Angebot ist für Sie unverbindlich und kostenfrei.

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Sicherheitspoller als Rammschutzpoller

Durchfahrtssperren – Zutrittskontrolle mit Sicherheit

Mit Durchfahrssperren können Bereiche gegen eine unerlaubte Durchfahrt wirksam – auch im Hochsicherheitsbereich – geschützt werden. Die Kombination von verschiedenen Sicherheitselementen schafft ein sicheres Zutrittskontrollsystem und richtet sich nach der Art und Größe des zu schützenden Bereiches. Dieser Schutz kann dauerhaft oder zeitweilig durch manuell oder automatisch aus- und einfahrbare Elemente erfolgen. Sicherheitssperren können blitzschnell hochfahren.

  • Hochfahren von Sicherheitselementen in nur 1 Sekunde möglich
  • Sicherheitsstufe

Als Durchfahrtssperren kommen zum Einsatz:

  • Massive Poller als Sicherheitspoller bzw. Rammschutzpoller
  • Durchfahrtssperre DSP K12
  • Reifenkiller
  • Rammböcke
  • Verkehrspoller
  • Tore mit Anpralllast als Rollenschiebetor Tracked Gate M50, als Schnellfalttor mit Aufhaltesystem EntraQuick® PU30
  • Zäune

Zusätzlich können Elemente den Fahrzeugverkehr bereits im Vorfeld lenken. Gefahrensituationen lassen sich so bereits frühzeitig erkennen. Dabei kommen zum Einsatz:

  • Absperrpfosten
  • Sperrpfosten
  • Absperrpoller
  • Sperrpoller
  • Hubbalken
  • Schranken

Die Weiterfahrt von unerlaubt eindringenden Fahrzeugen wird durch Sicherheitselemente garantiert, die den aktuellen Sicherheitsstandards wie dem ASTM 2656, dem PAS 68 oder der IWA 14-1 entsprechen. Diese garantieren den sicheren Schutz von Bereichen und Einrichtungen gegen unterschiedliche Fahrzeugtypen bis hin zu schweren LKWs, welche die Barriere zu durchbrechen versuchen.

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Poller und Absperrpfosten

Wir beraten. Wir planen.
Wir installieren Ihre Sicherheitsanlage.
Wir führen Wartungsarbeiten durch. Für den Fall der Fälle.

In großen Städten wie Rostock, Schwerin, Neubrandenburg.
In Mecklenburg-Vorpommern und ganz Deutschland.

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Durchfahrtssperren – Für Rostock, Schwerin, Neubrandenburg … Mecklenburg Vorpommern und ganz Deutschland

Wir bieten Ihnen unsere Leistungen – von der Beratung über die Planung und das Angebot bis hin zur Installation Ihrer Sicherheitsanlage und deren Wartung für ganz Mecklenburg-Vorpommern und innerhalb von Deutschland an. Zu unseren Auftraggebern gehören Behörden und Gemeinden, die Polizei und das Militär. Firmen aus den großen Städten von Mecklenburg-Vorpommern – aus Rostock, Schwerin und Neubrandenburg – vertrauen uns bei der Absicherung von Häfen, Banken, Gebäuden und Plätzen. 

Je nach Sicherheitsstufe kommen für die verschiedenen Bereiche unterschiedliche Sicherheitselemente zur Zutrittskontrolle in Betracht. Poller, Verkehrspoller und Absperrpfosten können sich mittels Kunststoffbeschichtungen gut in die Umgebung einfügen. Warnfarben und Hinweisleuchten machen sie für Fahrzeuge und Personen gut sichtbar.

Massive Poller als Rammschutzpoller, Tore mit Anpralllast und Durchfahrtsperren wie Keilbarrieren oder die DSP K12 in Verbindung mit sogenannten Reifenkillern können gewaltsames Eindringen in Sicherheitsbereiche von Fahrzeugen mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten stoppen.

Poller für eine flexible und wirksame Zutrittskontrolle

Starre und versenkbare Poller sind eine flexible Möglichkeit, Veranstaltungen, Gebäude und Bereiche zu schützen. Damit ist eine wirksame Zutrittskontrolle einzurichten, weil der Verkehr über Absperrpfosten und Verkehrspollern zusätzlich zielgerichtet geführt werden kann. Für die Sicherung von Stadtzentren vor terroristischen Attacken sind sie genauso unverzichtbar wie bei Häfen, Kraftwerken, der Polizei oder dem Miltär.

Versenkbare Poller Rostock

Polleranlage mit versenkbaren Pollern und Steuerungseinheit

Versenkbare Poller sind bis Brückenklasse SLW 60 problemlos überfahrbar und auch mit Fernbedienung erhältlich. Während Fahrräder und Fußgänger an den Pollern problemlos vorbei kommen, werden Fahrzeuge vom PKW bis hin zum LKW entsprechend der Anpralllasten M30 und M50 wirksam blockiert. Diese halten verschiedenen Anprallgeschwindigkeiten stand. Versenkbare Poller sind mit einem integrierten Hydraulikantrieb zur maximalen Kraftübertragung ausgestattet. Auch unter extremen Wetterbedingungen führen sie ihre Funktion zuverlässig aus.

Sicherheitspoller - für höchste Sicherheit

Sicherheitspoller sind extrem belastbare Poller aus Stahl, die üblicherweise im Boden eingedübelt oder in einer Tiefe von etwa 400 mm einbetoniert werden. Sie behindern unerlaubte Durchfahrten. 

Im Hochsicherheitsbereich schützen Rammschutzpoller Bereiche gegen unerlaubtes Eindringen von auch schweren Fahrzeugen.

Absperrpfosten - zur Absperrung von Bereichen

Die Funktion von Absperrpfosten – auch Sperrpfosten – entspricht in etwa der von Verkehrspollern.

Auch Absperrpfosten gibt es als feste oder mobile Installation aus verschiedenen Materialien, welche entsprechend der Sicherheitsanforderung ausgewählt werden.

Der Schutz von Menschen oder Anlagen und Maschinen steht hier im Vordergrund. 

Verkehrspoller - zur Steuerung des Verkehrs

Verkehrspoller dienen dem Zweck, das Befahren oder das Parken von bestimmten Bereichen für breitere Fahrzeuge zu unterbinden.  

Eingesetzt werden Verkehrspoller auf Gehwegen, in Fussgängerzonen oder auf Radwegen. Sie gibt es als mobile oder feste Installation aus verschiedenen Materialien wie Stahl oder Kunststoff.

Sperrschranken zur Zutrittskontrolle in gesicherte Bereiche

Zu den Sperrschranken gehören Schranken ohne zertifizierte Widerstandskraft und Hubbalken, die nach anerkannten Sicherheitsstandards zertifiziert sind. Fahrer werden durch die optional erhältliche Warnfarbe auf das massive Hindernis hingewiesen und zum Anhalten ihres Fahrzeugs veranlasst.

Sollten Fahrzeuge Schranken bzw. Hubbalken gewaltsam durchbrechen, dann können diese massive Schäden am Fahrgestell verursachen. Schranken und Hubalken eignen sich hervorragend, um eine Fahrzeugschleuse einzurichten. Nachfolgende Sicherheitselemente wie die DSP K12, Keilbarrieren, Tore mit Anpralllast und Reifenkiller unterbinden die Weiterfahrt von unberechtigten Fahrzeugen zuverlässig. 

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Doppelschranke für Einfahrt und Ausfahrt

Hochsicherheit – Schutzelemente gegen eindringende Fahrzeuge

Sicherheitselemente, die in Hochsicherheitsbereichen zum Einsatz kommen, sollten aktuellen Sicherheitsstandards entsprechen. Dazu gehören die Durchfahrtssperre DSP K12, verschiedene Arten von Reifenkillern, Rammböcke, Schnellfalttore mit Anpralllast, Rollenschiebetore mit Anpralllast. Mit diesen lässt sich eine Zutrittskontrolle realisieren, die auch bei terroristischen Anschlägen standhalten kann.

Durchfahrtssperre DSP K12 für Hochsicherheitsbereiche

Massiver Aufprallschutz für den Hochsicherheitsbereich. Maximaler Schutz gegen das Eindringen von unberechtigten Fahrzeugen. Bündig mit der Fahrbahn, belastbar bis Brückenklasse SLW 60. Das Sperrelement fährt in ca. 5 Sekunden bis zur vollständigen Einsatzbereitschaft hoch; mit dem optionalen Alarmhub in etwa 2 Sekunden.

  • in nur 5 Sekunden einsatzbereit
  • mit Alarmhub in nur 2 Sekunden einsatzbereit
  • Sicherheitsstufe
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Durchfahrtssperre DSP K12

Die Sperrhöhe der Durchfahrtssperre DSP K12 beträgt 1000 mm. Die Sperrbreite ist zwischen 2000 – 4000 mm in 500 mm Intervallen variabel. Die Einbautiefe liegt bei 1500 mm.

Blinkende Warnleuchten und eine Farbkennzeichnung in Warnfarben macht sie im ausgefahrenen Zustand für herrannahende Fahrzeuge deutlich sichtbar.

Durchfahrtssperre DSP K12 im Crashtest

Truck gegen Straßensperre nach Sicherheitsstandard ASTM F2656, Eindringtiefe 0

Die Durchfahrtssperre kann nach einem Anprall weiter verwendet werden. Der maximal mögliche Schutz durch die DSP K12 schützt Hochsicherheitsbereiche bei denen ein effektives und sicheres Zutrittskontrollsystem besonders wichtig ist. Dazu gehören Sicherheitsbereiche bei der Polizei, dem Militär, von Banken und Sparkassen sowie von Regierungsgebäuden oder Justizvollzugsanstalten (JVA).

Spezifikationen DSP K12

Antriebseinheit eigener Antriebsschrank
Reaktionszeiten Heben: ca. 5 Sekunden
Alarm-Heben: ca. 2 Sekunden
Senken: ca. 4 Sekunden
Einbautiefe 1500 mm
Sperrbreite 2000 mm – 4000 mm in 500 mm Intervallen
Sperrhöhe 1000 mm
Zertifizierungen bei 4 m Sperrbreite PAS 68 V/7500[N3]/80/90:0:0/18.0 
DOS SD-STD-02.01 Rev. A 03/2003 K12/L3 

Keilbarrieren für Hochsicherheitsbereiche

Hoher Anprallschutz für Zufahrten im Hochsicherheitsbereich. Maximaler Schutz gegen das Eindringen von unberechtigten Fahrzeugen. Bündig mit der Fahrbahn, belastbar bis Brückenklasse nach DIN 1072. Das Sperrelement fährt in ca. 3 Sekunden bis zur vollständigen Einsatzbereitschaft hoch; mit dem Alarmhub in nur ca. 1 Sekunde.

  • in nur 3,5 Sekunden einsatzbereit
  • mit Alarmhub in nur 1 Sekunde einsatzbereit
  • Sicherheitsstufe
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Aufgestellte Keilbarrieren auf einer Fahrbahn

Die Sperrhöhe von Keilbarrieren beträgt bis zu 1200 mm. Die Sperrbreite liegt  zwischen 2000 – 4000 mm in 500 mm variablen Intervallen. Die Einbautiefe liegt bei nur 300 mm.

Warnleuchten und eine Farbkennzeichnung in Warnfarben machen Keilbarrieren im ausgefahrenen Zustand für herrannahende Fahrzeuge deutlich erkennbar.

Keilbarriere im Crashtest

Überfahrt Keilbarriere und Crashtest Truck gegen Keilbarriere

Keilbarrieren schützen Hochsicherheitsbereiche beispielsweise der Polizei, des Militärs, Banken und Sparkassen sowie von Regierungsgebäuden oder Justizvollzugsanstalten (JVA). Mit diesem Zutrittskontrollsystem werden sensible Bereiche vor dem gewaltsamen Eindringen wirksam geschützt.

Wedge K12 Spezifikationen mit optionalem Warnschild mit LED-Leuchten

Antriebseinheit eigener Antriebsschrank
Reaktionszeiten Heben und Senken : ca. 3,5 Sekunden
Einbautiefe 400 mm
Sperrbreite 2000 mm – 4000 mm in 500 mm-Intervallen
Sperrhöhe 1200 mm
Zertifizierungen bei 4 m Sperrbreite PAS 68 V/7500[N3]/80/90:0.0/18.0 
DOS SD-STD-02.01 Rev. A 03/2003 K12/L3

Wedge K12 Spezifikationen mit Sicherheitsabdeckung und optionalem LED-Lichtstreifen

Antriebseinheit eigener Antriebsschrank
Reaktionszeiten Heben und Senken : ca. 3,5 Sekunden
Einbautiefe 400 mm
Sperrbreite 2000 mm – 4000 mm in 500 mm-Intervallen
Sperrhöhe 1000 mm
Zertifizierungen bei 4 m Sperrbreite PAS 68 D/7500/80/90/1852

Wedge II Spezifikationen mit optionaler Sicherheitsabdeckung

Antriebseinheit eigener Antriebsschrank
Reaktionszeiten

Heben und Senken : ca. 3,5 Sekunden
Alamhub: 1 Sekunde

Einbautiefe 300 mm mit 100 mm Fundamentabsenkung
Sperrbreite 2000 mm – 4000 mm in 500 mm-Intervallen
Sperrhöhe 1000 mm
Zertifizierungen bei 2 m Sperrbreite AS 68 V/7500[N3]/80/90:0.0/20.7 
IWA 14-1 V/7200[N3C]/80/90:0.0
ASTM F2656-15 M50/P1 

Reifenkiller als effektive Durchfahrtssperren für Hochsicherheitsbereiche

Zu einer wirksamen  Zutrittskontrollsystem gehören auch Sperrelemente, die ein gewaltsames Eindringen behindern und vereiteln können. Dazu gehören Nagelsperren, Nagelketten, Nagelstreifen oder Nagelbänder, die umgangssprachlich als Reifenkiller bezeichnet werden. Diese kommen auf Straßen und Zufahrten am effektivsten zum Einsatz. Mit ihrer bündigen Einbauweise und einer Tragfähigkeit bis Brückenklasse SLW 60 sind sie unauffällig zu installieren. Bereits nach 1-2 Sekunden sind die Sperrelemente hochgefahren und blockieren Fahrzeuge auf einer Breite bis 6000 mm, in Höhen von 215 – 450 mm. Bei eindringenden Fahrzeugen können Reifen zerstört und Achsen so stark beschädigt werden, dass eine Weiterfahrt unmöglich ist.

  • in 1-2 Sekunden einsatzbereit
  • Sicherheitsstufe

Reifenkiller werden üblicherweise nach Toren, Schranken oder Hubbalken eingesetzt, um eine Schleusenfunktion für Fahrzeuge einzurichten. Ihre geringe Einbautiefe ermöglicht den Einsatz in Städten, weil keine vorhandenen Installationsleitungen stören. Auffällige Warnfarben machen auf die Durchfahrtssperre  frühzeitig aufmerksam und schrecken potenzielle Täter ab, die beabsichtigen, mit Fahrzeugen gewaltsam in gesicherte Bereiche einzudringen.

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Reifenkiller im ausgefahrenen Zustand

Reifenkiller – Arten und Funktionsweise

Es gibt diverse Arten von Reifenkillern. Einige von ihnen sind mobil und lassen sich in wenigen Minuten einrichten. Es gibt auch Reifenkiller, die eine Straße in beide Richtungen sichern können. Scharfe Dornen stellen sich dem herannahendem Fahrzeug in den Weg und führen beim Drüberfahren zu kapitalen Schäden am Fahrzeug. Diese Straßensperre besteht üblicherweise aus einem Metallgeflecht oder einer Kette. Dort sind große Metallstacheln angebracht, die nach oben gerichtet sind. Dringt ein Stachel in den Reifen ein, entweicht dessen Luft. Je nach Fahrzeugtyp können auch Fahrzeugachsen beim Hinüberfahren beschädigt werden.

Reifenkiller – Spezifikationen

Modellbeispiel Tyre Killer

Antriebseinheit eigener Antriebsschrank
Reaktionszeiten Heben und Senken ca. 2 Sekunden
Einbautiefe 900 mm
Sperrbreite 2000 mm – 6000 mm
Sperrhöhe 450 mm
Zusatzhinweise Mit 200 mm Mittenabstand der Sperrdornen

Modellbeispiel Tyre Killer Shark

Antriebseinheit links oder rechts montiert
Reaktionszeiten Heben und Senken ca. 1 Sekunde
Einbautiefe 490 mm inkl. 190 mm für Installationsrohre
Sperrbreite 2000 mm – 6000 mmin 500 mm Intervallen
Sperrhöhe 215 mm
Zusatzhinweise Mit 100 mm Mittenabstand der Sperrdornen
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Zutrittskontrolle für Hochsicherheitsbereiche

Wir beraten. Wir planen.
Wir installieren Ihre Hochsicherheitsanlage.
Wir führen Wartungsarbeiten durch.

In großen Städten wie Rostock, Schwerin, Neubrandenburg.
In Mecklenburg-Vorpommern und ganz Deutschland.

Tore mit Anpralllast als effektive Durchfahrtssperren für Hochsicherheitsbereiche

Tore mit Anpralllast schützen sensible Sicherheitsbereiche. Diese halten auch massiven Gewalteinwirkungen stand. Getestet nach den Sicherheitsstandards ASTM F 2656-07 oder PAS 68:2010 verfügen diese Tore über eine Laufgeschwindigkeit von 400 mm/ Sekunde, im Alarmfall von 800 mm/ Sekunde*.

  • Laufgeschwindigkeit 400 mm/s
  • Laufgeschwindigkeit 800 mm/s*
  • Sicherheitsstufe

* (optional außerhalb Europas)

Tore mit Anpralllast – Arten

Massive Tore mit Anpralllast gibt es prinzipiell in zwei Ausführungen. Zum Einen als Rollenschiebetore mit Anpralllast. Zum Anderen als Schnellfalttore mit Anpralllast. Je nach Sicherheitsanforderung und der baulichen Möglichkeiten kommen Rollenschiebetore oder Schnellfalttore zum Einsatz.

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Rollenschiebetor mit zusätzlichen Schutzelementen zur Torsicherung

Rollenschiebetor mit Anpralllast Tracked Gate M50 für Hochsicherheitsbereiche

Das Rollenschiebetor Tracked Gate M50 bietet massiven Widerstand bei hoher Anpralllast. Es verfügt über ein flaches Fundament, ist in der Höhe anpassbar und kann mit einem Übersteigschutz versehen werden. Ein wirksamer Korrosionsschutz gewährleistet wegen seiner Witterungsbeständigkeit eine jahrelange Einsatzdauer.

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Tracked Gate M50

Aufgrund des hohen Aufprallschutzes ist das Tracked Gate M50 bestens für alle Hochsicherheitsbereiche geeignet. Seine Steuerung ist kompatibel zu allen Zugangssteuerungssystemen. Eine optionale Notfallschließung kann im Alarmfall die Sicherheitseinrichtung übersteuern. Mögliche Einsatzbereiche:

  • Militärische Bereiche
  • Bereiche der Polizei
  • Botschaften
  • Regierungsgebäude
  • Justizvollzugsanstalten (JVA)
  • Kraftwerke (Wasserkraftwerke, Kernkraftwerke)

Das Rollenschiebetor Tracked Gate M50 ist nach internationalen Sicherheitsstandards ASTM und PAS 68 zertifiziert.

Rollenschiebetor Tracked Gate M50 im Crashtest

Tracked Gate M50 gegen LKW nach Sicherheitsstandard PAS 68

Tracked Gate M50 – Spezifikationen

nach Sicherheitsstandard ASTM F2656-07 M50/P1  (getestet mit 7 m lichte Durchfahrt)

Antriebseinheit Montage auf Ausgleichsrahmen
Laufgeschwindigkeit 400 mm/ Sekunde; Alarm: außereuropäisch bis 800 mm/ Sekunde
Einbautiefe 500 mm inkl. 100 mm Fundamentabsenkung
Lichte Durchfahrt 3000 mm – 7000 mm in 1000 mm-Intervallen
Torhöhe 2000 mm – 3000 mm
Zusatzhinweise optional Übersteigschutz, verschiedene Füllungen

nach Sicherheitsstandard PAS 68 V/7500[N3]/80/90:0.0/4.3 (getestet mit 7 m lichte Durchfahrt)

Antriebseinheit Montage auf Ausgleichsrahmen
Laufgeschwindigkeit 400 mm/ Sekunde; Alarm: außereuropäisch bis 800 mm/ Sekunde
Einbautiefe 500 mm inkl. 100 mm Fundamentabsenkung
Lichte Durchfahrt 3000 mm – 7000 mm in 1000 mm-Intervallen
Torhöhe 2000 mm – 3000 mm
Zusatzhinweise optional Übersteigschutz, verschiedene Füllungen

Schnellfalttor EntraQuick® PU30 mit Anpralllast für Sicherheitsbereiche

Das Schnellfalttor EntraQuick® PU30 mit Anpralllast ist ein einflügeliges Schnellfalttor. Eine schnelle Betätigungszeit, eine hindernisfreie Durchfahrt wegen fehlender Oberholm- und Bodenführung zeichnen dieses Tor aus. Maximaler Schutz wird durch ein zusätzliches selbstverriegelndes Aufhaltesystem erreicht. Fahrzeuge der Größe bis zu einem Pick-Up mit Geschwindigkeiten von bis zu 50 km/ h werden effektiv aufgehalten.

Mit dem Schnellfalttor EntraQuick® PU30 lässt sich durch eine vorgeschaltete Schranke eine Fahrzeugschleuse realisieren, die mittleren Sicherheitsanforderungen gerecht wird. Hervorragend für einen reibungslosesn betrieblichen Ablauf geeignet.

  • Laufgeschwindigkeit 500 mm/ s
  • Sicherheitsstufe
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Schnellfalttor EntraQuick® PU30 – Spezifikationen

Zertifizierung nach Fahrzeuganprallsimulation PU30/ P1

Antriebseinheit Montage am Antriebspfosten
Laufgeschwindigkeit 500 mm/ Sekunde
Einbautiefe 1100 mm inkl. 200 mm Fundamentabsenkung
Lichte Durchfahrt 2000 mm – 4000 mm in 500 mm-Intervallen
Torhöhe 2050 mm, 2550 mm und 3050 mm
Zusatzhinweise optional Übersteigschutz, verschiedene Füllungen

Hubbalken für Hochsicherheitsbereiche

Mit Hubbalken lassen sich besonders sensible Sicherheitsbereiche absichern, in denen dennoch regelmäßiger Fahrzeugverkehr abgewickelt werden muss. Damit ist ein maximaler Schutz gegen durchbrechende Fahrzeuge  gewährleistet. Mit zusätzlichen Sicherheitselementen kann eine effektive Kontrollschleuse für Fahrzeuge installiert werden. Derartige Durchfahrtssperren eignen sich beispielsweise für Zufahrten zu Botschaften, Regierungsgebäuden, Kraftwerken, Häfen. Aber auch militärische oder polizeiliche Bereiche können so zuverlässig geschützt werden.

  • Sicherheitsstufe
Hubbalken für Sicherheitsbereich

Hubbalken für Hochsicherheitsbereiche

Eine geringe Installationstiefe kommt den bereits verlegten Versorgungsleitungen nicht in die Quere. Die Überfahrbarkeit ist entsprechend der Brückenklasse SLW 60 gegeben. Hubbalken sichern Durchfahrten über eine Breite bis zu 10 m.

Hubbalken BLS K12 – 10m Sperrbreite

Antriebseinheit mittig in separatem Antriebsschrank installiert
Reaktionszeiten Heben: ca. 0,17 m/ Sekunde
Senken: ca. 0,2 m/ Sekunde
Einbautiefe 510 – 1210 mm inkl. 310 mm Fundamentabsenkung
Sperrbreite 6000 mm – 10000 mm in 1000 mm Intervallen
Sperrhöhe 1100 mm
Zertifizierungen DOD SD-STD-02.01 Rev. A 03/2003 K12/L2
(getestet bei 10 m lichte Durchfahrt)

Hubbalken BLS K12 – 6m Sperrbreite

Antriebseinheit in separatem Antriebsschrank installiert
Reaktionszeiten Heben: ca. 0,17 m/ Sekunde
Senken: ca. 0,2 m/ Sekunde
Einbautiefe 1100-1910 mm inkl. 310 mm Fundamentabsenkung
Sperrbreite 3000 – 6000 mm in 500 mm Intervallen
Sperrhöhe 1100 mm
Zertifizierungen PAS 68 V/7500[N3]/80/90:0.0/31.0
DOS SD-STD-02.01 Rev. A 03/2003 K12/L3
(getestet bei 6 m lichte Durchfahrt)

Hubbalken BLS K4 – 9m Sperrbreite

Antriebseinheit in separatem Antriebsschrank installiert
Reaktionszeiten Heben: ca. 0,17 m/ Sekunde
Senken: ca. 0,2 m/ Sekunde
Einbautiefe 1100-1910 mm inkl. 310 mm Fundamentabsenkung
Sperrbreite 3000 – 9000 mm in 500 mm Intervallen
Sperrhöhe 1100 mm
Zertifizierungen DOS SD-STD-02.01 Rev. A 03/2003 K4/L3
(getestet mit 9 m lichte Durchfahrt)

Absperrpfosten und Verkehrspoller

Absperrpfosten – auch Sperrpfosten genannt – und Verkehrspoller sind eine effiziente und formschöne Möglichkeit, Bereiche vor dem Befahren durch unbefugte Autofahrer zu schützen. Diese  kommen in Gebieten mit niedrigen Sicherheitsanforderungen zum Einsatz. Oftmals dienen sie der Lenkung des Ein- und ausfahrenden Verkehrs. Der Verkehr wird anschließend auf Schleusen und Sperrelemente mit Anpralllast geleitet, die auch gewaltsamen Durchbruchsversuchen widerstehen können, weshalb diese in Hochsicherheitsbereichen zum Einsatz kommen.

Kundenservice

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Sicherheitsstandards bei der Zufahrtskontrolle

Es existieren drei Standards, um die Wirksamkeit von Durchfahrtssperren zu klassifizieren und beurteilen zu können. Der internationale Standard vereinigte die Erfahrungen des U.S.-Standards und des britischen Standards. Er wurde 2013 veröffentlicht.

U.S.-Standard – Durchfahrtssperren

Das US-Außenministerium war federführend bei der Implementierung des Zertifizierungsstandards SD-STD-02.01. Er wurde im Jahre 1985 veröffentlicht.

Testbedingungen: Als Testfahrzeug wurde ein mittelschwerer LKW mit einem Gewicht von 6,8 Tonnen gewählt. Bei verschiedenen Anprallgeschwindigkeiten wurde die Fahrzeugeindringtiefe ab der dem Fahrzeug zugewandten Seite der Durchfahrtssperre gemessen. Daraus ergaben sich drei Eindringstufen für Anprallgeschwindigkeiten von 50 km/h, 65 km/h und 80 km/h.

Weiterentwicklung: 2003 wurden wichtige Änderungen bei der Messung der Eindringtiefe vorgenommen. Jetzt erfolgte die Messung auf der dem Fahrzeug abgewandten Seite der Durchfahrtssperre. Die erlaubte Eindringtiefe des Fahrzeugs wurde auf 1 Meter begrenzt.

2007 wurde dieser Zertifizierungsstandard durch die ASTM F2656-07 ersetzt. Hier mussten sich neben dem mittelschweren LKW drei neue Fahrzeuge den Testbedingungen bei drei verschiedenen Anprallgeschwindigkeiten stellen: ein PKW, ein Pick-Up und ein schwerer LKW. Die Messung der Eindringtiefe erfolgte wiederum auf der dem Fahrzeug abgewandten Seite der Durchfahrtssperre und wurde in 4 Eindringstufen unterteilt.

2015 erfolgte eine neuerliche Überarbeitung der Testbedingungen. In deren neuesten Version F2656 wurden neben anderen Korrekturen zwei weitere Fahrzeuge getestet: eine Limousine der Oberklasse und ein LKW nach europäischer Bauart.

Crashtest in Anlehnung an ASTM F2656

Britischer Standard – Durchfahrtssperren

Der britische Standard für die Zufahrtskontrolle nennt sich »PAS 68: 2005 Specification for Vehicle Security Barriers: Fixed Bollards«. Er wurde 2005 veröffentlicht. Dieser Standard nutzte die Erfahrungen, die das US-Außenministerium bereits gesammelt hatte.

Weiterentwicklung: Bis 2007 wurde der britische Standard um weitere Arten von Durchfahrtssperren erweitert, um auch z.B. Schranken, Straßensperren und Hochsicherheitstore  einzubeziehen.

Die neueste Spezifikation – PAS 68: 2013 – unterscheidet sechs Testfahrzeuge mit bis zu sieben Testgeschwindigkeiten. Die Eindringtiefe wird auch hier von der dem Fahrzeug abgewandten Seite der Durchfahrtssperren gemessen.

technische Regel:
Impact test specifications for vehicle security barrier systems 

Crashtest in Anlehnung an PAS 68

Internationaler Standard – Durchfahrtssperren

Erst relativ spät, verglichen mit dem britischen und US-Standard, wurde der IWA 14-1: 2013 im Jahr 2013 veröffentlicht. Dabei sollte es sich um eine international anerkannte Spezifikation handeln, die die Testverfahren für Fahrzeuganpralltests und die Leistungseinstufung für Durchfahrtssperren harmonisieren sollte.

Dabei wurden die Erfahrungen der britischen und US-Standards genutzt und in einem neuen Standard vereinigt.  Auf der Basis von bis zu neun verschiedenen Testfahrzeugen wird die Wirksamkeit von Durchfahrtssperren beurteilt. Bei bis zu sieben verschiedenen Geschwindigkeiten wird die Eindringtiefe ab der dem Fahrzeug zugewandten Seite der Durchfahrtssperre gemessen.

technische Regel: 
Fahrzeugrückhaltesysteme : Leistungsanforderungen, Anprallprüfung und Leistungsbewertung (engl: Vehicle security barriers : Performance requirement, vehicle impact test method and performance rating

Crashtest in Anlehnung an IWA14-1